
Was ich loswerden muss, bevor ich diesen Traum schilder ist, dass ich immer sehr intensiv träume, also es kommt mir nicht "nur" alles real vor, sondern ich habe im Traum quasi eine eigene Realität. Ich kann im Normalfall alles steuern, was im Traum vor sich geht, was man in Fachkreisen "Luzide Träume" oder luzid träumen nennt. Alles liegt in meiner Hand. Hab ich Bock im Traum zu fliegen, mach ich das einfach.
Klingt nun alles mehr als cool, oder? Falsch gedacht!


Nunja, dann fange ich einfach mal an:
Ich bin in einem Club in Husum (der real nich existiert, aber ich hab mich explizit über den Standort im Traum unterhalten) und treffe so ein paar Leute, die ich kenne - wüsste nun aber nich, wer das gewesen sein soll, kenne die Person im Wach-Ich nicht. Da fragt man mich, wo ich meinen zukünftigen Mann gelassen hätte und ich sagte, er müsse arbeiten, somit wäre ich nur alleine da. Alles ok, wird eben einfach weitergefeiert und ich fühle mich auch total gut. Abrupter Umschwung.
Plötzlich steh ich in einem Krankenhaus und trage ein Nachthemd, neben mir eine Krankenschwester, die sich anscheinend mit mir unterhält, ich aber fixiere nur den langen, weißen Flur. Da geht ein Junge entlang, mitsamt einem Rollstuhl, in dem er aber nicht sitzt und vollkommen leer ist. Er geht in ein Zimmer. Ich sehe für einen ganz kurzen Moment eine Fratze, die ein bisschen an die Mutation von Tetsuo aus Akira erinnert. Die Fratze ist weg und dann steht der Junge wieder vorm Zimmer, diesmal mit einem Mädchen. Wo vorher alles normal "bunt" war, plötzlicher Wechsel zu schwarz/weiß. Er holt ein Rasiermesser raus und schneidet dem Mädchen mit einem tiefen Schnitt die Kehle durch. Das Blut ist das Einzige, was seine normale Farbe aufweist. Ich höre sie schrecklich gurgeln und sehe, wie alles wieder normale Farben bekommt. Er schmeißt das Mädchen noch zuckend auf den Rollstuhl und geht ins nächste Zimmer. Panik macht sich in mir breit, doch kann ich mich nicht rühren. Er kommt wieder raus und schmeißt eine alte Dame, die leblos wirkt, mit auf den Rollstuhl und ehe ich mir Sorgen darum machen kann, was mit mir passiert, sehe ich wieder diese "Tetsuo-Fratze", die keine Augen mehr hat. Der Mund bewegt sich und spricht zu mir folgenden Satz bevor ich aufwache: "Also...Nonnen machen das anders."
Also....was mir das nun alles sagen soll? Ich habe nicht den blassesten Dunst

Ich hoffe ja, dass, wenn ich heute zu Bett geh, dass nicht wieder sowas auf mich lauert, denn der Traum macht mich immernoch ziemlich fertig. Ja, klingt doof, dass Träume einen fertig machen, aber ich werd das Gefühl nicht los, dass er mir irgendwas sagen will, was auch immer das ist.
In diesem Sinne, gute Nacht und euch süße Träume
